So etwas
sieht man selten - in einem Hausgarten mitten in einem Bad Salzufler Siedlungsgebiet in Innenstadtnähe fühlen sich ein Graureiher und ein Silberreiher scheinbar ausgesprochen
wohl.
Aus
höherer Sicht läßt sich schmackhafte Beute deutlich besser entdecken.
Fotografiert wurden
die beiden Langhälse, die gegenüber menschlicher Nähe eigentlich immer eine gewisse Scheu zeigen, von NABU Mitglied Rüdiger Fussy - durch die Balkontürscheibe.
Georg Clasbrummel hatte einen Gartenbesucher, der die Spatzen zum Fressen gern gehabt hätte, zu Besuch - einen Sperber!
Ist er nur nicht drangekommen, seine Hecke ist ziemlich dicht und die Spatzen sind unglaublich flott. Einige Male hatte sich der Vogel durch die Hecke gequält, war mit Krallen und Schnabel von oben in die Hecke getaucht,
Das waren alles Luftnummern!
Wer hätte das gedacht:
Am letzten Sonntag, den 9. März 2025 bekam Elke
Schneider in ihrem Garten in Leopoldshöhe bei schönstem Sonnenschein ein Taubenschwänzchen zu Gesicht.
Das Tier hielt sich mehrere Minuten an den
Blüten des Winter-Schneeballs auf.
Wir sehen es, es gibt die Gewissheit: Immer
mehr Wanderfaltern gelingt es mittlerweile, in unseren Breiten problemlos die Winterzeit zu überstehen!
Hier am Mühlenbach, in der Fuchskuhle, war es
nötig, den starken Erlenbewuchs an einem der Wiesengewässer zu entfernen.
Mit 9 hochmotivierten NABU
-Aktiven gelang es an diesem milden
Februarnachmittag, ganze Arbeit zu leisten und die freigestellte Wiesenblänke wieder für Kröten, Frösche und Libellen als Lebensraum attraktiv zu machen.
Frostige Temperaturen, Sonnenschein und wenig Wind sind beste Voraussetzungen für alle diejenigen, die Seifenblasen in die kalte Winterluft pusten wollen, und sich ästhetische Besonderheiten erhoffen.
Wenn der Auslöser der Kamera zeitgenau betätigt wird, lässt sich ein eindrucksvolles Ergebnis bestaunen.
Natürlich: Mit Geschick und Geduld kann es gelingen, kunstvolle Kugelgebilde herbei zu zaubern.
Petra Gehle vom NABU Leopoldshöhe ist das sehr gut geglückt!
Raureiffotos haben ihren besonderen Reiz.
Petra Gehle findet das auch und begibt sich immer wieder gerne auf die Pirsch, wenn winterliche Wetterverhältnisse der Landschaft einen weißen Hauch bescheren - leider oft nur für kurze Zeit!
Seit Jahren standorttreu, und immer wieder ein toller Anblick - die Turmfalken im Dachkasten von Klaus Lange
Beim Kartoffel-und Dreschfest auf dem Heimathof war die NABU-Gruppe mit einem Infostand vertreten.
Es gab gute Natur-Informationen, interessante, nette Gespräche mit Festbesuchern - und natürlich auch wieder ein Kinder-Natur-Quiz.
Das wurde gut von den Kindern angenommen, mit Hilfe der Eltern gelang es den meisten Kids ganz gut, die kniffligen Fragen richtig zu lösen.
Wer im Garten, auf dem Balkon und der Terasse noch Platz hatte, konnte sich am NABU-Stand bedienen und aus einem reichhaltigen Angebot insektenfreundliche Stauden mit nach Hause nehmen.
Der Sommer ist zuende gegangen, der Herbst hat mit kühlen Temperaturen, Regen und Wind Einzug gehalten!
Martin Düsterberg hat an den letzten sonnigen Tagen einige der zauberhaften Gaukler ins Visier genommen und abgelichtet.
Im Garten von Heidrun Mühlberger fühlen sich bei dem derzeit sonnigen Wetter und den angenehmen Temperaturen zahlreiche Tagfalter wohl.
Eine Kreuzspinne hat im dichten Wildblumenbeet einen Kokon eingewebt.
Spätsommerliche Impressionen
aus Leopoldshöhe
von Martin Düsterberg
Der Rotmilan ist eine imposante Erscheinung. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft hat dieser stattliche, majestätisch wirkende Greifvogel zunehmend Probleme, ausreichend Nachwuchs groß zu ziehen, weil immer mehr Grünland und Brachen für seine Nahrungssuche wegfallen.
Fotos: Martin Düsterberg
Auszeichnung
"Schwalbenfreundliches Haus"
In den letzten Wochen haben die Leopoldshöher
NABU´s drei schwalbenfreundliche Häuser in der Region ausgezeichnet.
Eine Schwalbenplakette und eine Urkunde dafür, dass sie Schwalben unter ihren Hausdächern und in ihren Stallgebäuden eine Unterkunft und Brutplätze bieten, erhielten Frau Dr.Undine Bochtler aus Pivitsheide, Iris Büker aus Lage/Hagen und Familie Kretzschmann aus
Lage/Ohrsen.
Wir freuen uns, dass die Schwalben bei den Ausgezeichneten willkommen sind - und wünschen uns mit ihnen, dass die fliegenden Glücksboten auch in Zukunft noch zahlreich über Haus und Hof kreisen.
Mit wachen Augen und offenem Blick auf die Schönheiten der Natur aufmerksam werden
Aufnahmen von Petra Gehle
So langsam lassen sich die Insekten blicken -
Beobachtungen von Martin Düsterberg
Beobachtungen von Hans Dudler auf einer artenreichen Magerrasenfläche in der Nähe von Lügde
Der Schönbär gehört zu den wenigen Nachtfalterarten, die auch tagsüber aktiv sind. Seinen Namen verdankt er der auffälligen Färbung und der Raupenbehaarung. Droht dem Falter Gefahr, zeigt er seine leuchtend roten Hinterflügel und signalisiert: Ich bin ungenießbar.
Die Art ist in NRW stark gefährdet.
Dieses frisch geschlüpfte Exemplar entdeckte Norma Eger in ihrem Garten.
Brachflächen können sich zu idealen Lebensräumen entwickeln.
Auf
den Fotos sieht man eine temporär aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommene Fläche im Schloß-Holter Ortsteil Sende, auf der sich schon innerhalb kurzer Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher
Pflanzen etabliert hat. Darunter befinden sich Pflanzenarten, die auf intensiv bewirtschafteten Ackerflächen absolut keine Entwicklungschancen mehr haben.
Insektenfotos von unserem Hobby - Fotografen Martin Düsterberg
Wildbienen - Parasiten
Überall dort, wo Insektenbrutplätze zu finden sind, tauchen sehr schnell Fluginsekten auf, die räuberisch unterwegs sind.
Dazu zählen Schlupfwespen (Fotos von Petra Gehle) und Trauerschweber (Foto Ewald Thies).
Von Petra Gehle fotografisch festgehalten -
Arbeitseinsatz zur Bekämpfung von Herkulesstauden
und Naturbeobachtungen im NSG Heipker See und an der Werre
Von Martin Düsterberg fotografisch festgehalten -
-Gartenvögel und Insekten -
Winterliche Gartenbeobachtungen von Martin Düsterberg
Der Gewinner des NABU - Advents - Quiz steht fest
Leonard hatte die gesuchten Tiere und Pflanzenarten exakt bestimmen können. Leider fanden außer ihm scheinbar keine weiteren Teilnehmer den Mut, hatten nicht die Gelegenheit genutzt, am Quiz teilzunehmen.
Das Foto zeigt Leonard erfreut mit den beiden Preisen in den Händen.
Leonard ist sehr naturinteressiert, er hat Wünsche, Vorschläge und Ideen, was jeder Einzelne auch im Kleinen tun könnte, den Zustand der Natur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu verbessern.
Es klingt einleuchtend, was er sagt: "Ich glaube, um Tiere und Pflanzenarten besser zu schützen, sollte man das Spritzen gegen "Unkraut" im Garten verbieten. Außerdem könne jeder mithelfen, "Schottergärten" abzuschaffen, um neuen Lebensraum für Tiere zu ermöglichen.
Leonard sagt auch:" Ich habe das Glück, dass ich in einem Haus mit einem großen Garten wohne, in dem ich immer beobachten kann, wie viele Tiere in unserer Hecke, am Teich und in der Wiese ihren Lebensraum haben."
Feuchtgebiet am Schäferweg - ein Kleinod der Natur
Gemeinsamer Arbeitseinsatz der NABU Gruppe mit Thomas Junghöfer von der Biotoppflegetruppe des Kreises Lippe und dem Grundstücksbesitzer
In der Mühlenstraße haben Sperber gebrütet und inzwischen jagen die jungen Raubvögel.
Dabei geraten sie immer wieder mit den Krähen in Konflikt.
Foto: Dirk Eger
Sumpfschrecke (Inzwischen selten)
Pinselkäfer mit Hummel in der Blüte einer ungefüllten Dahlie
Kaisermantel auf einer Spiere
Moschusbockkäfer (Riecht wie der Ochse)
Rotbeinige Holzschlupfwespe
Fotos: Dirk Eger
Video erstellt von Reinhold Kruse
Windenschwärmer sind Wanderfalter, die ähnlich
wie Taubenschwänzchen eine Vielzahl unterschiedlicher Blüten im Schwirrflug anfliegen. Im September/Oktober aus den Puppen schlüpfende Windenschwärmer fliegen entweder in den Süden zurück oder
sterben beim Versuch zu überwintern.
Diese Aufnahme von Christiane Possehn stammt aus ihrem Garten in Leopoldshöhe/Bechterdissen.
Foto: Petra Gehle
Das Taubenschwänzchen ist bei uns bereits heimisch geworden und ist auch in diesem Sommer wieder in vielen Gärten an Blütenpflanzen zu beobachten.
Foto: Petra Gehle
In diesem Sommer leider wieder selten zu beobachten: der Kleine Fuchs
Foto: Reinhold Kruse
Scherenbiene (Chelostoma florisomne)
Foto: Reinhold Kruse
Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens)
Foto: Reinhold Kruse
Raupenfliege (Cylindromyia bicolor)
Foto: Reinhold Kruse
Langbauchschwebfliege (Sphaerophoria scripta)
Waffenfliege & Schlupfwespe
Fotos von Petra Gehle
Brauchen Sonne und Wärme - Tagfalter und Reptilien
Vogelkundliche Wanderung im Dorf Greste
Fotos von Rainer Pieper
Vogelkundliche Wanderung mit Dirk Grote im Dorf Greste
Krähenholz und Hinnaksteich
Fotoserie von Martin Düsterberg
Gut für Insekten und Vögel - und obendrein noch äußerst attraktiv - die Wilde Karde
Die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) ist eine ziemlich dornige, bis über 2 m hohe Halbrosettenpflanze.
Ab Juli blüht die Pflanze an Wegen, Dämmen, Ufern und auf Ödflächen - und natürlich auch in Gärten, als dekoratives Gewächs. Die Wilde Karde ist in verschiedener Hinsicht sowohl für Insekten als auch für Vögel nützlich. Man nennt sie Zisternenpflanze, weil sie Regenwasser sammeln kann - in den Blatttüten der Pflanze, eine willkommene Tränke z.B. für Vögel.
Während der Blütezeit kann man an der Wilde Karde einen sehr reichen Insektenbesuch feststellen. Der Nektar ist allerdings nur für langrüsselige Hummeln und Falter erreichbar. Die Ausbreitung der Wilden Karde erfolgt u.a. durch Stieglitze (= Distelfinken).
Fotos: Christiane Possehn
Früher wurden die Karden in der "Kardiermaschine" zum maschinellen Kämmen von Woll- oder Baumwollfasern genutzt. Dazu wurden die Planzen speziell gezüchtet und aufbereitet.
Fotoserie von Petra Gehle
Libellenbeobachtung am Döldisser Teich
Eisvögel sind wunderschöne farbige Vögel.
Oft wird man, bevor man sie zu Gesicht bekommt, erst durch ihre markanten Rufe auf sie aufmerksam.
NABU Mitglied Petra Gehle ist es gelungen, dieses prachtvolle Exemplar an der Pader mitten in Paderborn einige Male gekonnt ins Bild zu bekommen.
Entschlammung eines Kleingewässes im NSG Windwehetal
Im Rahmen einer durch den Werre-Wasserverband vermittelten Kompensationsmaßnahme war es kürzlich möglich, an der Windwehe im Bereich des Schmeltebruchs ein Wiesengewässer zu entschlammen - und dies völlig ohne Kosten für die NABU-Gruppe.
Damit sind die Grundlagen für einen optimalen Lebensraum (u.a. auch für Amphibien) geschaffen, weitab von Gefährdungen für die Tiere durch vielbefahrene Verkehrswege.
Dieses Foto zeigt die Wiesenblänke im Winter 2015.
In den folgenden Jahren bis zum Jahr 2022 verlandete das Gewässer zunehmend.
Die Einzäunung war nötig, weil die Wiesenbereiche über viele Jahre durch Schafe beweidet wurden.
Gefördert durch die Postcode-Lotterie -
Artenschutzprojekt für Amphibien-Pionierarten
Fotos: Petra Gehle
Fotos: Martin Düsterberg
An dieser Blänke in der Fuchskuhle fand der erste Herbst-Biotopeinsatz statt.
Innerhalb kürzester Zeit konnte eine schlagkräftige NABU-Truppe dort den hochgewachsenen, das Stillgewässer stark beschattenenden Gehölzaufwuchs zurückschneiden.
Im ersten Moment könnte man meinen, eine Raupe vom Lindenschwärmer vor sich zu haben.
Doch weit gefehlt: Es handelt sich hier um eine ausgewachsene Raupe vom Taubenschwänzchen, die sich auf der Suche nach einem geschützten Verpuppungsplatz befindet.
Fotos: Petra Gehle
Blaugrüne Mosaikjungfer bei der Eiablage auf einem Moospolster neben einem Gartenteich.
Foto: Petra Gehle
Unterschiedliche, mit Hilfe der NABU-Gruppe geschaffene Biotopstrukturen machen das Wiesengelände Winter in Bexterhagen zu einem wertvollen Lebensraumkomplex.
Auf diesen Fotos von Martin Düsterberg ist das unschwer zu erkennen!
Exkursion von Mitgliedern des NABU Lippe
auf dem Freesenberg
NABU legt Kleingewässer in Bechterdisser Wiesental an
Mit Hilfe einer Förderung durch die Adolf-Deppe-Stiftung konnte die NABU-Gruppe auf einem landschaftsgeschützten Privatgelände in Bechterdissen mit Zustimmung der unteren Landschaftsbehörde in einem Wiesental recht kurzfristig ein Kleingewässer anlegen lassen.
Der Standort ist gut gewählt, Amphibien können sich dort entwickeln, ohne dass sie während der Wanderzeiten durch Straßenverkehr gefährdet sind.
Die Wiesenbereiche gelten als insektenreich.
Für Vögel, Amphibien, Libellen ist der Tisch dort reich gedeckt.
Auch der Bachlauf wurde bei der Gelegenheit ausgetieft
Wir denken an unseren Freund Helmut Nitschke
Helmut wurde im Juli 2021 durch einen von ihm unverschuldeten Verkehrsunfall aus unserem Kreis gerissen.
Zur Erinnerung an Helmut haben wir in Bexterhagen eine Eberesche gepflanzt und eine Gedenktafel aufgestellt.